Websitebewertung Note 3,2: Gonni, Du bis grosatich!

Roter Ochs

Roter Ochs mit Wählscheibe – Philosophisches Experiment

Wir verdanken nicht etwa dem „roten Ochs“, sondern dessen knuffig frängischn Wirt dem Gonrad „Konni“ Scheller eine der tollsten Schimpf-Wortschöpfungen neuester Zeit. Mit dem Begriff „Internet-Legastehniker“ hat der Gonrad unseren deutschen Wortschatz um jenes Element bereichert, dass wir alle so dringlich über Jahre vermissten.

Konni’s Kommentar im „bestatterweblog.de“ nähme sich eher schlicht aus, wäre da nicht jene Wortschöpfung, mit der sich der Gonrad allzu bescheiden – für den Fachmann aber dennoch überzeugend – in philosophische Höhen erhebt, wenn er schreibt:

Naja, von Internet-Legastehnikern muss man sich nicht einschüchtern lassen.

Nun denkt man zunächst: Legasthenie und Internet – was soll das? „Internet-Menschen-mit-Leseschwäche“ – Sollen da eventuell Minderbegabungen unterstellt und Legastheniker diskriminiert werden? Nein! Nein! Und nochmals nein! So billig und fies ist der Gonrad nicht.

Wer genau hinschaut dem fällt die eigenwillige Schreibweise auf: „Legastehnikern“ – da sind „e“ und „h“ vertauscht. Ein Rechtschreibfehler? Aber nein – das wäre unvorstellbar. Wer verwendet ein solches Wort und verschreibt sich dabei? Eine lächerliche Theorie. Das würde dem dümmsten Idioten nicht passieren.

Der Gonni hat das mit voller Absicht und wohlüberlegt so gemacht. Hier sehen wir auch den eindeutigen Beweis dafür, dass es sich um eine Wortneuschöpfung handeln muss! Alles andere macht einfach keinen Sinn.

Was bedeutet dann der wunderschöne neue Begriff „Internet-Legastehniker“? Ein Blick auf Gonnis Website http://www.roterochs.de gibt weiteren Aufschluss. Er ist Philosoph, denn er hat eine Philosophie (http://www.roterochs.de/ueberuns/).

Er verzichtet auf Frames – danke Gonni, denn Frames sind total unfair. Wer Frames verwendet, ist doof.  Und dumm. Also dummdoof. Dümmer noch als Leute, die geheim google-analytics oder wordpress verwenden.

Gonni trennt Inhalt von Layout – das gilt nicht für die Speisen seines frängischn Gasthauses – oh mein Gott – damit mich da ja keiner falsch versteht! Trennkost ist also im Internet angesagt. Das habe ich jetzt gelernt! Warum sollte Inhalt auch mit gutem Layout daher kommen? Gonni zeigt, wie es geht.

Auch finden wir beim Gonni keine Phrasen, wie „Diese Seiten sind optimiert für…“ (sind sie denn nicht optimiert?). Und dass die Frangn die Gemütlichkeit lieben ist ja wohl keine Phrase – Der Hesse blogschreier hasst übrigens die Gemütlichkeit und schämt sich nichteinmal dafür – pfui!

Gonni ist schlau. Denn er weiß viel. Er streut vielsagende Brocken in sein validiertes philosophisches Gericht, wie „Zugänglichkeitsrichtlinien“ und „W3C-Kommitee“ – Worte also die an Wichtigkeit kaum zu überbieten sind, und die im Namen der Menschlichkeit und Fairness auf keiner Website fehlen sollten.

Der Begriff „Internet-Legastehniker“ soll jemanden beschreiben, der nicht so gut ist wie Gonni. Also bezeichnet er jemanden, der

  • Frames verwendet
  • dummdoof ist
  • von Trennkost nichts versteht
  • ungemütlicher Hesse  ist
  • keine wichtigen Worte verwendet

Also zusammengefasst: Ein Internet-Legastehniker ist einfach scheiße. Klar, dass man sich von Scheiße nicht einschüchtern lässt, oder? Und dafür liebe ich den Gonni, den roten Ochsen und alle, die ich lieb habe.

BlogschreierBewertung: 3,2

Die Website vom Gonni http://www.roterochs.de/ueberuns/ bekommt vom blogschreier übrigens nur die Bewertung 3,2, da bei den Tafelformen für Sitzordnungen die G-Form fehlt (siehe http://www.roterochs.de/familienfeier/tischordnung.html). Schade.

 

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Der Aufschrei

Er schreit nicht - er posaunt !

Er schreit nicht – er posaunt !

Was soll das eigentlich alles? Der blogschreier verleiht all‘ jenen Äußerungen Nachdruck, die in der seiner Wahrnehmung einfach zu wenig Gehör bekommen. Wahre Emotionen, wie etwa echte Empörung und redliche Enttäuschung werden hier vom Deckmantel der politisch- moralischen Korrektheit befreit und erhalten beim blogschreier ihre Bühne.

Wenn beispielsweise der Onkologe in der Sprechstunde vor seinem unheilbaren Patienten heulend zusammenbricht, weil sein Golfhandicap gelitten hat – und das trotz 2-wöchigem Sporturlaub in der Nähe von Nizza – ja, dann sind das wahre Gefühle, für die wir uns nicht schämen sollten. Sie sind es wert, vom blogschreier geradezu megaphonetisch in die Welt posaunt zu werden.

 

Shitstormbewertung Note 1,1: für bestatterweblog.de

Juchu!! Endlich mal wieder ein Shitstorm – endlich wieder die Hosen runter und so richtig auf die Kacke hauen – das wär’s doch, oder? Die Suche nach Plattformen ist für diejenigen, die – wie unsereins – mit ihresgleichen in Exkrementen suhlen möchten schwer geworden.

Wie die Zeitschrift „Welt“ in ihrer Online-Version berichtet, ist es zu einer dramatischen Verknappung der Sturm-Ressourcen gekommen. Im Wissen darum ergeht die dringende Aufforderung in Zukunft bewusst mit der knappen Ressource umzugehen und streng zu haushalten. Denn Wissenschaftler stellten unlängst fest: „Schon jetzt kann ja schon kaum so viel Scheiße wie benötigt produziert werden„. (www.welt.de)

In froher Erwartung eines Shitstorms

In froher Erwartung eines Shitstorms

Daher geht der Dank an die Umsichtigkeit zahlreicher Blogger, die sich bereits jetzt in Zurückhaltung üben und anstatt eines „Sturmes im Wasserglas“ inzwischen den „Furz im Schnapsglas“ vorziehen. Die Wirkung kommt dem Original recht nahe, wenn man eine Regel unbedingt und streng beachtet: Die Zufuhr jeglicher Frischluft von Aussen muss jäh unterbunden werden. Der Betreiber eines Forums oder Blogs kann hier gute Voraussetzungen für die BlogShitter schaffen.

Wie man mit Hilfe guter Infrastruktur einem lauen Lüftchen nahezu volles Shit-Aroma entlocken kann, zeigt geradezu vorbildlich der Bestatterweblog:

Hier wurde zunächst ein mit allen journalistischen Wassern gewaschener Artikel veröffentlicht, und zurecht unglaubliche Zustände angeprangert: (http://bestatterweblog.de/archives/Klicke-die-Klick/6556)
Im weiteren Verlauf geht dann eine muntere Gesellschaft von etwa 30 BlogShittern mit viel Phantasie, Einigkeit und nach allen Regeln der Shitstorm-Kunst ihrer Berufung nach: (http://bestatterweblog.de/archives/Man-darf-nicht-klicken!/6559)

Unter dem Vorwand der Beleidigtheit – und das ist nun der entscheidende Kunstgriff des Blogmachers (im Folgenden „der Macher“) – lässt er seinen Blog-Tanker einfach unmoderiert weiter treiben: http://bestatterweblog.de/archives/So,-ich-mach-dann-mal-Pause/6560

Als der Sturm abzuflauen droht, zieht „der Macher“ einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel: er sähe sich unentwegt fiesen Mächten, Machenschaften und Anschuldigungen ausgesetzt und könne einfach nicht mehr.

Folglich würde er nun – um nicht weiteren Schaden zu nehmen – seine Blogaktivitäten einstellen. Wahre und ehrliche Entrüstung der Gemeinde greift um sich. Verzweiflung: der Blogbesitzer geht – und dabei wartete man doch bereits seit über 2000 Jahren auf die Wiederkehr des Messias. Schnell ist alles gesagt. Zu schnell!  Das Feuer darf nicht erlöschen!
Also ein weiterer überraschender, wie brillianter Schachzug und gleichzeitig der dramatische Höhepunkt des Spiels: „der Macher“ läßt kolportieren, er läge im Krankenhaus. Wieder Aufregung. Die Genesungswünsche lesen sich nun wie Beileidsbekundungen: „Ich hoffe Du kannst Kraft schöpfen, Dich wieder finden und weitermachen. Du fehlst mir, …“ Die Gemeinde trägt Trauerflor, die Fahnen hängen auf Halbmast. Lieben. Bangen. Hoffentlich kommt er durch…

Inzwischen ist der Blog und „der Macher“ wieder gesund und munter „On Air“. Was bleibt, ist ein Erfolg auf ganzer Linie  mit immerhin etwa 10 Tagen Durchhaltevermögen.
Die Werbepartner haben dankenswerter Weise neben dem kleinen Shitstorm im Winde durchgehalten, wie etwa die Bestattungsinstitute Kuhrau, Grothe, und Weller und Mitsubishi und ERGO. Wir sagen danke. Denn was bleibt, ist ein großes Lehrstück für uns alle: „Wie mache ich erfolgreich aus einem Mäusefurz einen Elefantenschiss“.

BlogschreierBewertung: 1,1

 

Blogbewertung Note 2,9: Autorin Suzanne bei Dreibeinblog.info

Who is Anonymous?

Who is Anonymous?

Da schreit sie also, die Suzanne im „DreibeinblogThinktank“.
Sie schreit für eine gute Sache, für das Gute.

Und sie ist nicht allein.
Sie schreit zusammen mit den Gutmenschen einer starken Bewegung.

Denn die Welt ist krank! Suzanne heilt die Welt mit ihrer Intelligenz,
mit ihrem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, mit ihrer Phantasie.

Sie prangert schonungslos an und ist dabei richtig süß in ihrem Zorn.

Suzanne gehört zu den Menschen mit einem IQ von über 110, wie uns am Rande des Blogs glaubhaft versichert wird. Das macht sie schön und bewundernswert.

Schon bald werden wir sie als Fahrerin eines Autos erkennen, an dessen Heckscheibe in großen Lettern geschrieben steht: „ABI 2013„.

Bis dahin können wir alle noch viel von ihr lernen unter:

http://dreibeinblog.info/author/suzanne

BlogschreierBewertung: 2,9