Bahnverspätungen durch Personenunfälle – Abhilfe durch spezielle Suizidstrecken?

Jeder Reisende, der des öfteren mit der Bahn unterwegs ist, kennt das Problem: Irgendein Lebensmüder hat sich zur besten Verkehrszeit auf die Gleise gelegt und siegessicher auf die heran rasende ICE-Guillotine gewartet. Was aus seiner individuellen Sicht durchaus sinnvoll erscheinen mag, bringt für viele andere Menschen große Nachteile mit sich: traumatisierte Zugführer, bemitleidenswerte Tatortreiniger und nicht zuletzt die Reisenden, die sich auf üppige Verspätungen einstellen müssen.

Ein dynamisches Forscherteam unter Leitung des renommierten Alleskönners Prof. Dr. Angelico Farfallo an der Fachhochschule Königswinter-West hat nun einen vielversprechenden Vorschlag zur Beseitigung dieses Ärgernisses entwickelt: staatlich bereit gestellte Streckenabschnitte, die ausschließlich Suizidwilligen zur Verfügung gestellt werden sollen; kurz: Suizidstrecken als Gemeinschaftsgut.

Zukunftsmodell? Die Schwarze Flotte der Bahn

Zukunftsmodell? Die Schwarze Flotte der Bahn

Dabei ist angedacht, vor allem stillgelegte Streckenabschnitte in der ostdeutschen Tundra zu nutzen. In abgesperrten Bereichen von etwa 5km Länge können Personen, die einen Selbstmord beabsichtigen, durch Entrichtung einer Grundgebühr von etwa 5000 EUR (die neben den Treibstoffkosten für den Zug auch die Streckenreinigungskosten sowie die sachgerechte Entsorgung der menschlichen Überreste abdecken soll) an einem Automaten die Abfahrt des gewünschten Zuges auslösen. Der Ablauf ist dabei zeitlich so geplant, dass den Kunden genügend Zeit zum Aufsuchen des gewünschten Liegeplatzes auf dem Gleisbett verbleibt.

Während Vertreter der Katholischen Kirche den Wissenschaftler als gottlosen Irren geißeln, plant der rührige Professor bereits die umfassende Vermarktung des Projektes unter dem Motto „Schöner sterben mit Angelico“. Seitens der Deutschen Bahn war man bislang zu keiner Stellungnahme bereit. Hinter vorgehaltener Hand wird jedoch erwogen, die bislang eher mäßig prosperierende Unternehmenssparte AMEROPA um lukrative Fernreisen ins Jenseits zu erweitern. Aus ökologischer Sicht wird das Vorhaben ebenfalls positiv bewertet – zumindest insofern, als durch das Verhindern von Verspätungen wichtige Anreize für die Stärkung des Bahnverkehrs geschaffen werden, so die erste Einschätzung eines engagierten Kollegen vom Wuppertal Institut für Klimaforschung. Erste Meinungsumfragen unter der Bevölkerung zeigen dagegen ein gemischtes Bild. Während die Buchhalterin und Berufspendlerin Elke Schmitz (Name von der Redaktion geändert). aus Euskirichen-Nord große Probleme bei der Frage der steuerlichen Bewertung der Suizidgebühren sieht, unterstützt der emeritiere Philosoph Yussuf Kostüm das liberale Menschenbild, das diesem Konzept zugrunde liegt.

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Harter Minister-Alltag

Stressiger Politiker-Job läßt Pfunde purzeln

Sigmar Gabriel, schwergewichtiger SPD-Parteivorsitzender und Bundesminister für Wirtschaft und Energie ist die Belastung anzusehen: seit Antritt des Ministeramtes am 17. Dezember 2013 hat Gabriel bereits 250 Kilo verloren. Wie lange kann das noch gut gehen? Folgt der Kollaps? Wir sind besorgt – und glauben: zurecht, denn wie das aktuelle Foto (unten) zeigt, ist Gabriel nur noch ein Schatten seiner selbst.

Minister Gabriel: schon 200 kg abgenommen - wie soll das noch enden?

Minister Gabriel: schon 200 kg abgenommen – wie soll das noch enden?

Dr. med. Wurst, Internist und Stressforscher am Klinikum Aachen rät: „Herr Gabriel sollte jeden Tag eine heiße Zitrone mit Honig lutschen.“

Tommelom, bekannter Künstler aus Hennef sieht die starke Gewichtsabnahme als Folge einer Behandlung mit Speichel vom Halszäpfchen eines Königstigers. „Das ist eine Methode, eine Art Gegengift gegen einen uralten Zauber, der jeden Fett und hässlich werden läßt, der arrogant ist, einen Blog betreibt und folgende Zeilen liest:

„Gestatten, Gevatter Bestatter!
Knatter, Knatter, Knatter
Dreimal schwarzer Katter“

Das blogschreier-Team hatte es auch erwischt – total fett und hässlich. Zum Glück haben wir gute Kontakte zu Siegfried und Roy, die uns einen Abstrich vom Zäpfchen eines Königstigers zukommen ließen. Über andere Blogger wissen wir nichts, z.B. über den Macher des Bestatterweblogs…

 

 

 

 

2 Promille – Lampe an

ADAC-Freundeskreis empfiehlt dem Automobil-Club Charme-Offensive

Skandale und Skandälchen überschatten dieser Tage den Start des ADAC ins Jahr 2014. Viele Mitglieder haben inzwischen die Nase voll und kehren ihrem einst geliebten Mobilitätsverein den Rücken. Werner Mönchhof, 53 aus Paderborn zeigt sich tief enttäuscht: „Nach meinem Austritt aus dem ADAC hat sich mein Leben drastisch verändert. Ich habe inzwischen mein Auto verkauft und bin Mitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club geworden.“ Mönchhof ist Fahrradlos und beileibe kein Einzelfall.

Der ADAC-Freundeskreis (ADACFK) empfiehlt dem Automobil-Club eine Charme-Offensive, um enttäuschte Mitglieder weiterhin zu halten oder gegebenenfalls zurück zu gewinnen. Bernd Meisner, Vorsitzender des ADACFK denkt etwa daran, Hubschrauber-Rundflüge mit Reserve-Maschinen der gelben Luftengel-Flotte unter den Mitgliedern zu verlosen. Das Sahnehäubchen der Verlosungsaktion dürfte aber der Sonderpreis, das Candlelight-Dinner mit ADAC-Verkehrsexpertin Jacqueline Grünewald sein, das gerade und gezielt ältere männliche Mitglieder anspricht – zumal Frau Grünewald nach ADACFK-Plänen das Essen beim Gewinner zubereiten soll. Dazu Bernd Meisner: „Wenn von den 30.000 männlichen ADAC-Mitgliedern nur etwa 2 Promille diesen Sonderpreis gewinnen würden, so wären das 60 Candle-Light-Abende, die sicher unter Zuhilfenahme der ADAC-Flugbereitschaft in zwei Monaten zu durchzuführen wären.“

Gelber Engel beiliegend

Gelber Engel (beiliegend)

Die Aktion „Lampe an im Straßenverkehr“ ist eine weitere wichtige Kampagne die der ADACFK dem Mutterverein empfiehlt. Sie gilt dem Aspekt Verkehrssicherheit und soll weiter Vertrauen schaffen.